Quirinus-Münster


Zwischen 850 und 900 gründete man hier, auf dem Grund einer sogenannten "Cella Memoriam", auf dem Büchel in Neuss ein Benediktinerinnen-Kloster, welches rasch größer wurde. Sicherlich gehörte schon zum ersten Kloster eine Kirche, welche auch immer umgebaut und vergrößert wurde.

Seit der Überbringung der Gebeine des Heiligen Quirinus von Rom nach Neuss (ca. 1050) durch die Äbtissin Gepa, wurde auch der Wunsch nach einer größeren Kirche laut. 1205 wurde die "alte" Kirche stark zerstört. So konnte man an einen Neubau denken und legte am 09.10.1209 (dem Tag des Heiligen Dionysius) den Grundstein der neuen Kirche. Sie spiegelt bis heute den Übergang von der Romanik zur Gotik wieder. Über Jahrhunderte zog sie Tausende von Pilgern an, die hier Hoffnung und Trost durch die Reliquien des Heiligen Quirinus fanden.